KSB Uelzen bildet 12 neue Sportassistenten aus!

 

Uelzen- Wie genau leite ich eine Übungsstunde? Welche Eigenschaften sollte ein Trainer mitbringen? Diese Fragen wurden beim Sportassistenten-Lehrgang des Kreissportbunds (KSB) Uelzen, welcher in der ersten Herbstferienwoche vom 12. bis 15.10 am Ilmenauufer in Uelzen stattfand, beantwortet.

 

Die zwölf Teilnehmer zwischen 13 und 15 Jahren erhielten in diesen vier Tagen Einblicke in die Arbeit als Übungsleiter. Die Jugendlichen aus der Region um Uelzen lernten theoretische sowie praktische Inhalte in abwechslungsreichen Workshops rund um die Arbeit als Sportassistenten im Verein kennen. Nachdem am ersten Seminartag ein erstes Kennlernen, Aufwärmspiele sowie Selbstbehauptung und -verteidigung auf dem Programm standen, wurden an den darauffolgenden Tagen Themen wie Maßnahmen der ersten Hilfe, Aufgaben eines Sportassistenten, Umgang mit Konfliktsituationen, Sicherungen beim Aufbau von Sportgeräten, Workshops zur Entspannung, Ernährung und Stress, aber auch Trendsportarten wie Kinball und Spikeball sowie Spielideen für die Schulpause behandelt. Im Vordergrund stand jedoch die Umsetzung einer eigenen Übungsstunde. Diese planten die Jugendlichen die Woche über in Kleingruppen und führten sie dem Referententeam rund um Martin Unterberg am letzten Seminartag vor. Alle Jugendlichen konnten schlussendlich ein Zertifikat zum Bestehen der Prüfung entgegennehmen. Mit der nun erworbenen Qualifikation können sie Übungsleiter*innen bei der Planung und Durchführung von Übungsstunden unterstützen. Es können beispielsweise eigene Lehreinheiten übernommen, aber auch selbstständig Teilgruppen betreut werden. Beim gesamten Seminar wurde auf die Einhaltung der aktuellen Hygienevorschriften geachtet. So resümiert Lisa Feuerherdt, Sportreferentin für die Handlungsfelder Sportentwicklung und Sportjugend beim KSB Uelzen: „Wir freuen uns, dass der Lehrgang unter Einhaltung der Hygienevorschriften so gut umsetzbar war und hoffen, viele der Teilnehmer bei dem Juleica-Lehrgang im nächsten Jahr wiederzusehen.“

Qualifikation

Antrag

Die Juleica bürgt für Qualität: Jeder Juleica-InhaberIn hat eine Ausbildung nach festgeschriebenen Standards absolviert: mindestens 30 Stunden haben sich alle mit Gruppenpädagogik, Aufsichtspflicht, Lebenswelten von Kindern und Jugendlichen, Methoden und vielen anderen Themenbereichen beschäftigt. Die Eltern können also ganz beruhigt ihr Kind an den verschiedenen Angeboten der Jugendarbeit teilnehmen lassen, wenn die BetreuerInnen die Juleica besitzen

Voraussetzungen

Ehrenamtliche Mitarbeiter-innen, die für einen Träger der Jugendhilfe tätig sind, können die Juleica beantragen,

 

• wenn sie mindestens 16 Jahre alt sind

•die Teilnahme an einer den Richtlinien entsprechenden Ausbildung nachweisen können.

 

Sie erhalten die Juleica über ihren Jugendverband, den Jugendring, andere freie Träger der Jugendhilfe oder das Jugendamt.  Bitte beachtet die weiteren Voraussetzungen sowie die Hinweise zum Antragsverfahren in den einzelnen Bundesländern!

Die Juleica kann ausschließlich online beantragt werden.

 

Wie der Online-Antrag aus Sicht einer/s JugendleiterIn/s abläuft zeigen wir hier. Informationen für Träger zur Einführung des neuen Verfahrens dürfen auch nicht fehlen!

Anerkennung

JugendleiterInnen engagieren sich ehrenamtlich: Für ihre Tätigkeit erhalten sie i.d.R. keinen Cent. Als kleines Dankeschön für ihr Engagement sind daher mit der Juleica auch einige Vergünstigungen verbunden. Welche es vor Ort gibt, ist regional sehr unterschiedlich. Die Palette der Vergünstigungen reicht vom kostenlosen Eintritt ins Schwimmbad bis hin zu Ermäßigungen beim Kino-Besuch. Daher haben wir eine, nach Regionen sortierte Datenbank auf dieser Webseite eingerichtet.

 

Wie Kommunen, Unternehmen und andere Organisationen JugendleiterInnen fördern können, dazu finden sich hier weitere Informationen.

Legitimation

Die Juleica legitimiert die Inhaber-innen auch gegenüber öffentlichen Stellen, wie z.B. Informations- und Beratungsstellen, Jugendeinrichtungen, Polizei und Konsulaten.